Welpenentwicklung

 

Die individuelle Entwicklung eines Hundes beginnt nach neueren Erkenntnissen ja keineswegs mit der Geburt. Vorgeburtliche Einflüsse, sogar Erfahrungen der Elterntiere vor der Paarung können durchaus das Persönlichkeitsprofil nachhaltig verändern.

Dazu kommen dann Einflüsse sozialer wie auch umweltbezogener Gegebenheiten im Zeitraum der ersten Lebenswochen.  Danach beginnt dann die eigentliche Jungtierzeit, deren Ende frühestens mit 1 1/2 bis 2 Jahren anzusetzen ist.

In dieser Zeit kann durch vielerlei Aktionen und Angebote seitens des Menschen, in Abhängigkeit vom Alter des Junghundes, dessen Stabilität, Persönlichkeit und soziale Kompetenz gesteigert werden.

Freitag 10.05.19  18-21h 

Investition: € 35,00

 

Jadgverhalten

Der Funktionskreis Jagdverhalten besteht bei Hunden aus einer ganzen Reihe von Verhaltensweisen, die je nach Rasse und Veranlagung des Hundes jeweils unterschiedlich stark ausgeformt und auslösbar sind.

Gemeinsam ist jedoch allen diesen Elementen dass sie nichts mit Aggression zu tun haben, und dass sie auch neurobiologisch ganz anders gesteuert werden.

Das macht die Sache auch viel schwerer kontrollierbar als etwa eine biologisch funktionale Aggression, denn im Gegensatz zu letzterer ist eine Beteiligung des Großhirns an der Steuerung des Jagdverhaltebns nicht notwendig.

Im Gegensatz zu dieser Situation sind bei der Kontrolle emotionaler Zustände (Angst, Furcht, Panik, Wut) durchaus Kontrollfunktionen des Großhirns möglich, aber nur bei entsprechend vollständiger Sozialisation vor allem in der Pubertät.

Samstag 11.05.19  10-17h 

Investition: € 90,00

 

Die Seminare sind als Fortbildungen für Hundetrainer anerkannt!!

 

Der Dozent: Udo Gansloßer (*1956) 

 

Udo Gansloßer (*1956) ist Privatdozent für Zoologie. Seine wissenschaftliche Tätigkeit begann mit der Beschäftigung mit Baumkängurus, möglicherweise, weil deren recht unbeholfene Kletterversuche ihn an seine eigene sportliche Begabung erinnerten. Nach der Dissertation in Heidelberg kehrte er zum Bodenleben zurück und beschäftigte sich mit dem Sozialverhalten der Kängurus allgemein.

Am Zoologischen Institut Erlangen erhielt er 1991 die Lehrbefugnis. Seither hat er seine fachlichen Interessen auf andere Großsäuger ausgedehnt.

Seit einigen Jahren sind die Canidae (Hundeartige) einer der Schwerpunkte seiner Arbeitsgruppe, die sich interdisziplinär von rein zoologischen und tiermedizinischen Themen bis zu Fragen von Mensch-Hund-Beziehung, Tierschutzethik, Sozial- und Rechtswissenschaften erstreckt.

Seit dem WS 2006/07 ist er Privatdozent für Zoologie am Zoologischen Institut und Museum der Universität Greifswald und seit SS 2007 auch Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena und führt regelmäßig Kurse in Verhaltensbiologie und Tiergartenbiologie durch, die durch einen. Biostatistikkurs an der Universität Würzburg, Sachgebiet Tierschutz abgerundet werden, sowie Gastvorlesungen an anderen Instituten (wie Institut für Tierhygiene und öffentliches Veterinärwesen). In der Zoologischen Beratung des Filander Verlag übernimmt er Beratungstätigkeiten für Zoos, Tierparks und Tierheime, Fortbildungsveranstaltungen und Publikationsbetreuung.

Zusätzlich liegt mit dem Angebot Einzelfelle eine Beratung für individuelle Fragen rund um den Hund vor.

Anti-Gift-Köder-Training

DOG Ability 

Immer Montags :)

 

Infos

Dummy-Kurse

Neuer Kurs wird bekannt gegeben.

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